Piaf, Edith: Les feuilles mortes (Autumn Leaves) - Musiknoten Download

Interpretiert von: Edith Piaf
Besetzung: (E-)Piano & Vocal
Musikgenres: Pop, Chanson
Schwierigkeitsgrad: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Bestell-Nr. 101-955-8005d
Verlag: jazzinotes
Transkription: Gesang Note-for-Note, Piano Arrangement, inkl. Akkordsymbole
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Klavierausgabe mit Gesang inkl. Chor in Intro und Outro

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Beschreibung

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Interpretiert von Edith Piaf
Komponiert von Joseph Kosma
Getextet von Jacques Prévert / Johnny Mercer (english lyrics)
Besetzung (E-)Piano & Vocal
Instrumente Gesang, Piano
Instrumente Aufnahme Orchester
Instrumente Details inklusive Chor in Intro und Outro
Transkription Gesang Note-for-Note, Piano Arrangement, inkl. Akkordsymbole
quelle Album
Album Edith Piaf - Les feuilles mortes
Titel-Länge 3:28
Schwierigkeitsgrad 2
Notenseiten 4
Titelinfo

Edith Piaf (19. Dezember 1915 in Paris - 10. Oktober 1963 in Plascassier) ist die Tochter einer Kaffeehaussängerin und eines Artisten (Schlangenmensch), von dem sie ihren bürgelichen Namen Gassion erhielt. Ihre Jugend war sehr schwierig: Gleich nach ihrer Geburt wurde sie ihrer Großmutter mütterlicherseits übergeben, wo sie fast verhungerte. Später nahm sie der Vater zu seiner Mutter, einer Bordellbesitzerin. Der Vater bildete sie zur Straßensängerin aus. Er war Alkoholiker und verprügelte sie oft. Prägend für Edith war ihre Erblindung mit 4 Jahren und ihre Heilung auf einer Wallfahrt nach Lisieux zur Heiligen Therese, die sie zeitlebens verehrte.

Als 15-Jährige verließ sie ihren Vater und schlug sich alleine als Straßensängerin durch. Die junge, nur 1,47 große Sängerin wurde von einem Kabarettbesitzer als Sängerin engagiert. Sie erhielt von ihrem Chef den Namen »la môme piaf«, was in etwa kleines freches Mädchen bedeutet, noch wörtlicher: Spatzengöre.

Mit 17 Jahren brachte sie ihr einziges Kind zur Welt, das bei seinem Vater aufwuchs, aber bereits mit zwei Jahren an Hirnhautentzündung erkrankte und starb.

1935 nahm sie ihre erste Schallplatte auf: La Java en Mineur. Kurz darauf wurde ihr Mentor, der Kabarettbesitzer, ermordet. Sie wurde der Mitwisserschaft verdächtigt. Zwar wurde sie freigesprochen, flüchtete aber aufs Land und kehrte erst zwei Jahre später nach Paris zurück. Unter dem Einfluss eines neuen Förderers, Raymond Asso, löste sie sich aus ihrem Ursprungsmilieu. Danach kam ihr großer Durchbruch und ihre Bühnen- und Schallplattenerfolge, die auch unter deutscher Besatzung weitergingen. Nach dem Krieg wurde sie der Kollaboration verdächtigt. Aber ihre Sekretärin, die Mitglied der Résistance war, entlastete sie mehrfach, weshalb Edith Piaf keine Sanktionen trafen.

Die Nachkriegszeit war geprägt von zahlreichen spektakulären Beziehungen, Freundschaften, Heiraten und Scheidungen. Die künstlerisch wohl einflussreichsten Beziehungen/Freundschaften waren diejenigen zu Georges Moustaki (Textdichter u.a. von Milord, dem größten Hit von Piaf), Jean Cocteau, der für sie den Einakter Le Bel Indifférent schrieb und Yves Montand, der Les feuilles mortes zuerst aufnahm als Filmmusik von Les portes de la nuit (Die Pforten der Nacht) im Jahre 1946. Piafs Version wurde im Jahr 1950 auf dem gleichnamigen Album aufgenommen und gehörte danach zu ihrem Repertoire. Heute ist das Chanson zum Jazzstandard geworden, nach wie vor wird es aber auch als Chanson oder Popsong interpretiert. Die vielleicht bekanntesten Interpreten sind Juliette Gréco, Dalida, Charles Aznavour, Andrea Bocelli, Serge Gainsbourg, Françoise Hardy und Iggy Pop. U.a. vom Liedermacher Wolf Biermann gibt es eine deutsche Version. Zwei weitere Versionen sind bei jazzinotes erhältlich: die Instrumentalversionen von Michel Petrucciani und Jan-Heie Erechinger.

Die zweite Hälfte von Edith Piafs Leben war auch geprägt von Krankheiten, Medikamenten und -abhängigkeiten. 1963 erlag sie einem langjährigen Krebsleiden, das sie aber bis fast zum Schluss nicht daran hinderte, aufzutreten.

Edith Piaf hatte großen Einfluss auf französische Musikerkarrieren wie diejenigen von Charles Aznavour, Gilbert Bécaud, Eddie Constantine und Yves Montand.

 

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