Peterson, Oscar, Trio: Summertime Instrumental, Thema (Live) - Musiknoten Download

Interpretiert von: The Oscar Peterson Trio
Besetzung: Band/Ensemble
Musikgenres: Jazz, Modern Jazz
Schwierigkeitsgrad: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Bestell-Nr. 101-380-8017d
Verlag: jazzinotes
Transkription: Note-for-Note, inkl. Akkordsymbole
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AUDIO | Originalaufnahme

Beschreibung

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Interpretiert von The Oscar Peterson Trio
Komponiert von George Gershwin
Besetzung Band/Ensemble
Instrumente Piano, Kontrabass
Instrumente Aufnahme Piano, Kontrabass, Schlagzeug
Transkription Note-for-Note, inkl. Akkordsymbole
quelle Album
Album Oscar Peterson - Vol. 5 - mellow mood
Titel-Länge 1:29 (Piano), 2:25 (Bass)
Schwierigkeitsgrad 4
Notenseiten 5 (3 S. Piano + 2 S. Kontrabass)
Titelinfo

Summertime hat sich seit seiner Komposition 1935 bis heute zum am meisten gecoverten Jazz- und Pop-Standard entwickelt. Wieso? Das Stück lebt aus dem Gegensatz eines sorglosen Textes (Wiegenlied, das die leichte Welt des Sommers beschreibt) und der eher traurigen und wehmütigen  Melodie, meist in H-Moll. Ursprünglich war das Lied eingebunden in das Musical Porgy and Bess, wo es gleich viermal gesungen wird, immer kurz vor einem Todesfall. Bemerkenswert ist auch die einfach gehaltene, über weite Strecken pentatonische Melodie, die gut zu einem Wiegenlied passt. In mehrfacher Hinsicht bedient das Lied die Sehnsucht nach einer besseren, heilen Welt. Bis 2012 sind 32385 Aufnahmen von Coverversionen dieses Stücks dokumentiert. Die erste, die in die Hitparaden gelangt ist, ist diejenige von Billie Holliday aus dem Jahr 1936. Fast alle Jazzgrößen (z.B. Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Sidney Bechet, John Coltrane, Miles Davis, Oscar Peterson usw.), aber auch The Beatles, Same Cooke, Billy Stewart (Scat-Version!), Booker T., Janis Joplin, Tori Amos und Gene Harris (die beiden letzeren ebenfalls bei jazzinotes erhältlich) haben den Titel geovert. Fazit: Summertime ist das meist interpretierte Lied aller Zeiten.

Kurz zum Komponisten: George Gershwin (1898 – 1937) lebte zwischen den Welten des populären Lieds (er arbeitete als Pianist für einen Verlag, für den er dessen Stücke Bandleadern und Theateragenten schmackhaft machen musste, worauf er selber für den Broadway zu komponieren begann), des Sinfonieorchesters (vorerst orchestrierten Partner seine Stücke, später tat er dies immer mehr selber und begann auch für Sinfonieorchester zu komponieren) und der Jazz-Combos und  -Big-Bands. Insbesondere für Porgy and Bess setzte er sich intensiv mit der musikalischen Welt von Afroamerikanern auseinander und bestimmte sogar vertraglich, dass sein Hauptwerk szenisch nur von schwarzen Sängerinnen und Sängern aufgeführt werden darf.

Zur Aufnahme: Bereits 1959 wurde eine Version von Summertime mit dem Oscar Peterson Trio veröffentlicht: auf dem Album Oscar Peterson Plays Porgy &Bess, damals als Studio-Verion bei Verve erschienen und produziert von Norman Granz. Die Besetzung neben Oscar Peterson war Ray Brown (Bass) und Ed Thipgen (Schlagzeug).
Die Aufnahme, die der jazzinotes-Notenausgabe zu Grunde liegt, stammt allerdings erst aus dem Jahr 1968. Sie entstand im Privatstudio des Unternehmers und Jazz-Liebhabers Hans Georg Brunner-Schwer in Villingen-Schwenningen vor kleinem Publikum. Die Mitmusiker waren dort Sam Jones (Bass) und Bobby Durham (Schlagzeug). Veröffentlicht wurde das Album unter dem Label MPS. Oscar Peterson fühlte sich in Villingen-Schwenningen sehr wohl und kehrte für Aufnahmen immer wieder dorthin zurück. Neben der Atmosphäre war auch die Aufnahmetechnik dort außergewöhnlich gut. Bei MPS entstanden mehrere Meisterwerke. Außer Summertime ist auch Nica's Dream für jazzinotes dokumentiert.

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