Riggenbach, Paul: Funktionen Von Musik In Der Modernen Industriegesellschaft.

Autor: Paul Riggenbach
Sprache: Deutsch
Musikgenres: Divers
Schwierigkeitsgrad: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Bestell-Nr. ISBN 978-3-8288-8168-6
Verlag: Tectum
Gewicht: 0,60 kg
Versandoption: Versand
  
Lieferzeit: sofort (bei Bestellung bis 9 Uhr Versand am gleichen Tag)

Untertitel: Eine Untersuchung zwischen Empirie und Theorie


Die Untersuchung bezieht drei Ebene ein: 1. Rezeption (50 Interviews mit Musikrezipientinnen und -rezipienten), 2. Musikstrukturen (Analyse der je 7 vordersten Ränge der deutschen Media-Control-Charts aus 1965, 1975, 1985 und 1995), 3. Produktion- und Distributionvon Musik (Versuch der Übertragung der Pulitzter-Preis-Publikation "Media Monopoly" von Ben Bagdikian).

Auf Lager
25,90 €
Inkl. 7% MwSt. , zzgl. Versandkosten

Share

Beschreibung

Einzelausgaben | Songbooks | Notebooks | Musiktheorie | Note-for-Note Musiknoten | Originaltranskriptionen | Originalkompositionen | Arrangements
Gewicht 0.6000
Autor Paul Riggenbach
Sprache Deutsch
Schwierigkeitsgrad 4
Inhalt

Der viel zitierte Klassiker, der u.a. Wege zur Verknüpfung von Musikanalyse und gesellschaftlicher Funktion von Musik aufzeigt.


Musik ist keinesfalls eine beliebig austauschbare Projektionsfläche. Vielmehr sind Funktionen von Musik bereits in der musikalischen Struktur angelegt. Welche Strukturmerkmale von Musik mit welchen Funktionen von Musik zusammenhängen, wird in der vorliegenden Studie detailliert aufgezeigt - eine Art musikalische Affektenlehre der Moderne. Aus der Studie geht darüber hinaus als zentrales Ergebnis hervor, dass alle Funktionen von Musik unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen in Richtung zunehmender Fremdbestimmung und Entfremdung der Menschen tendieren. Der erleichterte Zugang großer Bevölkerungsgruppen zu Musik wird in der modernen Industriegesellschaft dominiert von dessen Kehrseite: dem verbesserten Zugang der Musik zu den Menschen, wodurch diese zunehmend fremdbestimmt werden. Die Studie zeigt diesen Sachverhalt nicht nur auf, sondern entdeckt dessen Ursachen und sucht nach Wegen, auf denen der verbesserte Zugang der Menschen zu Musik von seiner dominierenden Kehrseite zu befreien wäre.