Piazzolla, Astor / Ma, Yo-Yo: Libertango (Arranged for Ensemble) - Musiknoten Download
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Kurzbeschreibung: Musiknoten als Arrangement nahe der Originalaufnahme von  "Libertango" (Astor Piazolla) aus dem Album "Yo-Yo Ma - Soul of the Tango: The Music of Astor Piazzolla" für Ensemble

Lizenzgebiet: weltweit

Besetzung: Ensemble

Instrumente: Piano, Bandoneon, Violine, Violoncello, Kontrabass

Instrumente Details: Die Instrumentierung kann variiert werden: z.B. anstatt Kontrabass ein zweites Violoncello, ohne Kontrabass (eine zweite, alternative Piano-Stimme ist inklusive, bei der die linke Hand die Bass-Funktion übernimmt), das Violoncello kann auch von Fagott oder einem tiefen Blasinstrument (z.B. Posaune) gespielt werden, für die Violinstimme liegt auch eine B-Stimme bei für Bläser (z.B. Klarinette, Saxophon), das Bandoneon kann durch ein Akkordeon oder ein Melodieinstrument ersetzt werden usw.  

Interpreten: Yo-Yo Ma / Astor Piazolla

Komponist: Astor Piazolla

Schwierigkeitsgrad: 3 (von 5)

Notenseiten: 28 (12 Partitur, 16 Einzelstimmen)

Bestell-Nr. 101-760-8002d

Garantie: ja

Video: Klicken Sie oben auf das Bild mit dem Pfeil!

Titelhintergrund:

Achtung: Das Original-Video der Live-Aufnahme ist in einigen Ländern gesperrt. Hier der Link. Und hier ein alternativer Link, bei dem allerdings nur das Plattencover zu sehen ist.

Libertango ist das heute vielleicht bekannteste Stück von Astor Piazzolla, denn als I’ve Seen That Face Before ist es durch die Interpretation von Grace Jones 1981 in die internationalen Charts und damit in die Radio- und Fernsehkanäle gelangt.

Sein Titel ist Programm: Als Zusammensetzung von Libertad (span. Freiheit) und Tango symbolisiert es Piazzollas Bruch des klassischen Tangos hin zum Tango Nuevo. Dieser Bruch ist nicht zu verstehen ohne Einbezug von Piazzollas Lebenlslauf. Vier Jahre nach seiner Geburt 1921 in Argentinien ist seine Familie nach New York ausgewandert. Sein Vater war zeitlebens ein begeisterter Tango-Bandoneon-Spieler und befreundet u.a. mit Carlos Gardel. Doch Astor begeisterte sich mehr für Jazz und Musik von Johann Sebastian Bach. Dies änderte auch nicht die Rückkehr der Familie nach Buenos Aires 1937. Zwar spielte er auch Tango und verdiente damit Geld. Aber sein Ziel war ein Studium von (klassischer) Neuer Musik, was er 1954 mit einem Europa-Stipendium verwirklichen konnte. Seine Herkunft aus dem Tango verschwieg er während seines Studiums in Paris. Als Grund gab er später an, dass der Tango einen sehr schlechten Ruf als minderwertig und Unterschichtsmusik genieße. Erst die Komponistin und Kompositionslehrerin Nadia Boulanger (deren bekannteste Schüler Aaron Copland und Philip Glass waren) brachte die Wende: Sie gab Piazzolla klipp und klar zu verstehen, dass seine klassischen Kompositionen keine klare Handschrift hätten und diese für ihn vielmehr im Tango zu suchen sei.

Der Tango Nuevo, den Piazzolla nach seiner erneuten Rückkehr in Argentinien begründete, erweiterte alle musikalischen Parameter des traditionellen Tangos und führte diesen auch weg vom rein Tanzbaren, womit er anschlussfähig an andere Musikrichtungen wie Jazz und Klassik wurde und auch im Konzertsaal Eingang fand. Dies fanden viele Menschen aus seiner Heimat vorerst nicht witzig, was so weit führte, dass sich Piazzolla zeitweilig nicht mehr auf die Straßen wagen konnte, weil er seines Lebens nicht sicher war. Doch schon vor seinem Tod 1992 wurde er zum Nationalhelden Argentiniens. Danach wurde er auch außerhalb Argentiniens immer bekannter. Interpreten seiner Musik sind z.B. Gidon Kremer, Daniel Barenboim, Giora Feidman, Yo Yo Ma, das Kronos-Quartett, Al die Meola u.a.


Transposition:

Sie können diese Notenausgabe von uns transponieren lassen. Gehen Sie dabei bitte wie folgt vor:

1. Bestellen Sie die die zu transponierende Einzelausgabe im Original.

2. Bestellen Sie den Artikel "Transposition B".

3. Schreiben Sie eine formlose Mail an: info@jazzinotes.com mit dem Betreff "Transposition" und im Text der Angabe von Titel und gewünschter Ziel-Tonart.

Sie erhalten die Transposition einige Tage darauf per E-Mail als pdf-Datei, die Sie mit dem Passwort der Original-Einzelausgabe öffnen können.

 

 

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